Rezension – Rendezvous in Babelsberg

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„Nach der Trennung von seiner Freundin und einem schweren Motorradunfall steht Mike vor einem Neuanfang – genau wie Lina, die sich dazu entschlossen hat, ihr ungeliebtes Studium zu beenden, um ihren Traum von einer Schauspielkarriere endlich wahr werden zu lassen. Bis es so weit ist, verdient sie sich ihren Lebensunterhalt in einer Bäckerei. Als sich die einmalige Gelegenheit für ein Casting in Babelsberg bietet, macht sich Lina gemeinsam mit ihrer besten Freundin Isa, ihrem Stammkunden Herrn Fichtner und Mike auf zu einem Roadtrip der besonderen Art, um Babelsberg und die Welt zu erobern. Wird Lina sich ihren Traum der großen Schauspielkarriere erfüllen können?“

Lina stürzt sich in das Leben. Nachdem sie ihr Studium abgebrochen hat, arbeitet sie in einer Bäckerei. Zusammen mit Isa und Finn meistern sie den Alltag in der gut laufenden Bäckerei. Und abends ist sie allein in ihrer Wohnung, und lässt es da schon mal ordentlich krachen. Das bedeutet Ärger und zwar mit dem Vermieter. Und zu all dem tritt dann auch noch Mike die Wohnungstür ein, nachdem er dachte, Lina wäre in Gefahr, obwohl sie eigentlich nur für eine Schauspielrolle geübt hat. Wie es kommen muss, muss sie aus ihrer Wohnung raus. Und Mike, der nach der Trennung von seiner Freundin ausgezogen ist und nun auch im Haus wohnt, bietet er ihr an, bei ihm einzuziehen. Und so nimmt das Geschehen seinen Lauf.

Nachdem Lina die Chance auf ein Casting in Babelsberg entdeckt, geht alles drunter und drüber. Durch einen Sturm kommt sie nicht mit dem Zug hin und das Auto von Herrn Fichtner, einem Stammgast aus der Bäckerei, hat einen platten Reifen. Man kann langsam merken, wie sich bei Mike und Lina etwas anbahnt. Ich musste zwischendrin einfach schmunzeln. Wenn zwei sich finden, ohne gesucht zu haben. Aber durch ein Geheimnis von ihr geschieht alles ins Wanken. Stürzt sie sich ins Leben, weil das Leben eigentlich mit jedem Tag entfernter scheint? Mike scheint auch mehr als nur der taffe, coole Typ zu sein. Ja, ist er sogar romantisch?

Der Schreibstil ist klar und flüssig. Es ist, als würde man sich ins Gloria setzen und der Film fängt an. Man merkt die romantische Spannung zwischen Lina und Mike richtig als wäre sie zum Greifen nahe. Auch wenn es manchmal eine Spur zu viel der Romantik hat, ist es dennoch ein wunderbares Buch, dass einem zeigt, dass man immer für seine Träume kämpfen sollte, und sollte der Weg noch so schwierig sein.

Das Buch erhält 5/5 Sterne!

Rezension – Keine Sternschnuppen für Sara?

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Sara durchlebt eine schwierige Zeit. Sie verliert ihren Mann und auch noch ihren Vater. In gerade diesem schwierigen Punkt in ihrem Leben verliebt sie sich in den verheirateten Kai. Sie fasst einen Entschluss: Abstand nehmen und Neustart wagen. Es gelingt ihr in der wilden und rauen aber wunderschönen Umgebung in Avon auf den Outer Banks Fuß zu fassen. Dort lernt sie den unheilbar an ALS erkrankten Tom, den sie auf diesem schweren Weg begleitet. Das reißt alte Wunden bei ihr auf. Sie kann vor ihrer Vergangenheit nicht davon laufen. Als dann Tom stirbt, führt sie seinen Traum fort und kümmert sich um die Appaloosas seiner Familie. Dabei lernt sie den Ranger Jack kennen. Wird Sara auch in der Liebe einen Neuanfang wagen?

Das Cover ist sehr schön gestaltet vorne mit der Rose und hinten mit dem Mond und dem Wasser. Das hat auch noch mal was melancholisches, mystisches. Der Schreibstil des Buches ist relativ flüssig. Man trifft direkt auf Saras Gedanken und kann in ihre Welt hineinfühlen. Dennoch ist es manchmal etwas zu viel. Aber es ist dennoch in einer relativ guten Mischung, sodass man emotional sich da sehr gut reinstecken kann. Sara muss im Buch wirklich sehr viel ertragen an Schicksalsschlägen, besonders das Ende.

Das Buch ist sehr emotional, aber zeigt gleichzeitig auch Stärke. Das Buch erhält 4/5 Sterne.

Rezension – Winter in Bloomsbury

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Mattie backt die köstlichsten Plätzchen, doch das Rezept für ihren Traummann hat sie noch nicht gefunden.

Mattie hat eine Teestube direkt angrenzend an dem Happy Ends, eine Buchhandlung für Liebesromane. Der Laden läuft gut, ihre großartigen Backkünste sind stadtbekannt. Und nun steht die schönste Zeit im Jahr vor der Tür. Weihnachten. Doch Mattie ist ein wahrer Weihnachtsmuffel. Denn vor zwei Jahren wurde ihr Herz an Heiligabend gebrochen. Das konnte sie nie verzeihen, daher ist sie kein großer Fan von Männern. Naja, ein paar mag sie. Aber einen weiteren mag sie auch besonders nicht. Tom. Er arbeitet im Happy Ends und ist der furchtbarste Mann überhaupt auf der Welt. Er trägt spießige Kleidung, hat immer einen dämlichen Spruch drauf und überhaupt, was erdreistet er sich mit seinem Frühstücks-Panini aus dem Laden drüben seinen Gratis-Kaffee bei ihr zu holen?!

Doch es kommt wie es kommen muss, durch unzählige Zufälle fällt die Belegschaf direkt ein paar Tage vor Weihnachten aus, und die beiden müssen nun den Laden allein schmeißen. Dazu kommt, dass die beiden sich die Wohnung über dem Buchladen teilen. Also sie wohnen in einer WG. Mehr nicht. Wehe dem, der irgendwas anderes behauptet!

Das Buch ist ganz süß, es ist aus Sicht von Mattie geschrieben. Man erfährt im Laufe des Buches warum sie so verletzt ist und Weihnachten nicht mehr mag. Man kann quasi aber auch die Entwicklung von ihr und Tom miterleben. Wie ich finde, ist das aber meistens sehr vorhersehbar. Manche Gedanken oder Überlegungen von Mattie finde ich etwas zu lang erzählt. Daher hat es sich zwischendrin leider etwas gezogen. Dennoch ein liebenswertes Buch mit Happy End, was man zwischendurch mal lesen kann.

Das Buch erhält von mir 3/5 Sternen!

Rezension – Die Stunde der Wut

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„Reichtum der einen bezahlen die anderen. Manchmal mit dem Leben.
Mit Immobiliendeals wurde Hartmut Osterkamp reich. Kompromisslos baut er sein Imperium aus. Ihm ist jedes Mittel recht. Kriminalrätin Melia Adan ist überzeugt, dass Neonazis auf einer Osterkamp-Baustelle die Leiche einer ehemaligen Kollegin verschwinden ließen. Noch hat sie keinen Beweis. Aber schon bald gefährliche Feinde. Hauptkommissar Vincent Veih hat es mit dem Mord an der Tochter eines Psychiaters zu tun. Was zuerst wie eine Beziehungstat aussieht, führt Vincent auf ein Schlachtfeld von Gier, Korruption, politischen Intrigen – und blanker Wut.“

Nachdem mich das Buch „Im Namen der Lüge“ von Horst Eckert schon begeistert hatte, musste ich natürlich auch das zweite haben. Und ich wurde definitiv nicht enttäuscht.

Das Buch startet direkt in den ersten Mord hinein, womit man einfach wieder direkt im Geschehen ist. Der Schreibstil ist gut. Die kurzen Kapitel gefallen mir, so wird direkt auch etwas Spannung aufgebaut. Man wird direkt in das Ermittlergeschehen von Vincent Veih und Melia Adan getaucht. Auch dadurch, dass das Buch in verschiedenen perspektiven jeweils geschrieben ist. Ich denke, manch einen könnte es auch verwirren, mir gefällt es aber. Zwischendrin werden kleine Happen aus dem ersten Buch mit aufgenommen. Dieses baut auch ein wenig auf dem ersten auf, da sich in Die Stunde der Wut das Verschwinden von Solveigh Fischer aufklären wird. Gut finde ich aber, dass nicht jede Szene oder was geschieht bis ins kleinste Detail geht. Das macht viele andere Bücher meistens sehr langatmig. Dies ist hier nicht der Fall. So liest sich das Buch sehr flüssig und baut sich vor meinem inneren Auge wie ein Film zusammen. Mir gefällt das Duo Vincent und Melia. Sie arbeiten gut zusammen, beide haben ihre Prinzipien.

Dieses Buch lässt einen mitraten, wer am Ende wobei mit drin steckt, obwohl es einerseits auch offensichtlich ist. Es ist tiefgründig und vor allem gut! Das Buch erhält von mir sehr verdiente 5/5 Sternen!

Rezension – Schneenacht

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„Kriminalinspektorin Embla Nyström verbringt den Winter im ländlichen Dalsland auf dem Hof ihres Onkels. Eines Morgens wird sie zu einem spektakulären Mordfall gerufen. In einer Hütte im Wald liegt ein Toter mit Einschüssen in Kopf und Brustkorb. Embla erkennt den Mann sofort. Es ist einer der mutmaßlichen Entführer ihrer besten Freundin Lollo, die vor gut vierzehn Jahren spurlos verschwand und nie wieder auftauchte. Alte, schmerzhafte Erinnerungen werden wach und Embla beginnt zu ermitteln. Doch ein nächtlicher Schneesturm verwischt alle Spuren …“

Embla kämpft seit Jahren mit Albträumen seit dem Verschwinden ihrer besten Freundin Lollo. Seit vierzehneinhalb Jahren um genau zu sein. Lebt sie noch? Wenn ja, wo? Geht es ihr gut? Fragen über Fragen quälen sie.

Man findet sehr gut in die Geschichte hinein, auch wenn man die vorherigen Bücher nicht gelesen hat. Endlich wird das Verschwinden von Lollo aufgeklärt. Embla wird vor einer beruflichen aber direkt auch privaten Herausforderung gestellt. Der Tote ist der Mann aus ihren Albträumen, aber einerseits scheint Lollo so nah, denn Embla erhielt einen Anruf, dort wurde sie mit ihrem Spitznamen aus Teenie-Zeiten angesprochen. Das war Lollo! Es wird alles detailreich erzählt bei den Ermittlungen, das macht es manchmal schwer, allem zu folgen. Es ist echt viel an Information was manchmal auf einen zu kommt. Da behält man nicht direkt alles. Die kleine Mini-Geschichte mit dem Polizisten Olle und Embla versüßt das ganze Wirre aber ein wenig. Man freut sich immer, wenn die beiden aufeinander treffen, da sie sehr gut zusammen harmonieren. Die Kapitel sind meistens auch recht lang, was mir persönlich nicht ganz so gut gefällt.

Als Fazit kann ich aber sagen, dass mir das Buch gut gefallen hat. Es bekommt 4/5 Sterne!

Der Kampf um die Freiheit

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„Deutschland 2029: Die Bevölkerung steht immer noch unter dem Einfluss gedankenmanipulierender Nanopartikel, die durch die Nahrung in ihre Körper gelangen. Das Regime scheint immer übermächtiger zu werden. Eine Gruppe Intoleranter arbeitet im Untergrund allerdings fieberhaft an einem Plan, um das System zu stürzen. Währenddessen verfolgt Malek sein eigenes Ziel: Seinen Bruder Dominik, einen ranghohen Mann des Regimes, auf seine Seite zu ziehen. Ein riskanter Plan, denn um Dominik von den Nanos zu erlösen, muss er ihn erst umbringen …“

Da ist er nun, der zweite Teil der Malek-Reihe. Beginnen tut das Buch mit einem kurzen Rückblick, was bisher geschah. Das fand ich wirklich gut, da es schon eine Weile her war, als ich das erste Buch gelesen habe.

Sodann startet das Buch mit einer absolut actionreichen Gefängnisrettung von Erik Krenkel oder auch „Der Fuchs“ genannt. Er ist ehemaliger Apotheker und hat sich einen Namen gemacht durch Drogenverkauf. Und wer holt den Fuchs aus dem Gefängnis? Tja, Malek natürlich. Denn er braucht ihn. Er will seinen Bruder retten, aber dafür muss er ihn töten und dann wohl wiederbeleben.

Zwischen all den Aktionen trifft Malek wieder auf die Rebellen, auf Jannah. Schließt er sich der Rebellion wieder an? Diese haben nämlich auch einen Plan. Sie wollen das System ein für alle mal stürzen mit Hilfe eines Virus auf einem Computer. Gelingt es ihnen? Und vor allem wie? Gelingt Maleks Plan, seinen Bruder zu retten?

Manchmal hat sich das Buch gefühlt etwas gezogen, aber andererseits wollte ich wissen, ob sie es schaffen, wie es weiter geht. Was passiert mit Domenik, Maleks Bruder?

Irgendwie schaffen sie es aber. Natürlich. Dennoch, zu Ende hinterlässt das Buch wieder Fragezeichen. Was ist innerhalb der Rebelion passiert? Was soll das? Ein offenes Ende? Wird es ein drittes Buch geben? Warum nur so viele Fragen zum Schluss?!

Ich hoffe doch sehr, dass diese nicht unbeantwortet bleiben und zwar in Form eines dritten Teils.

Das Buch erhält 5/5 Sterne!

Macht lädt zum Missbrauchen ein.

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Rezension Im Namen der Lüge

„Mein Name ist Melia Khalid. (…) Mein Chef will mich kaltstellen. Und mein eigener Vater, ein Spitzenpolitiker mit Geheimdienstvergangenheit, weiß mehr, als er zugeben will.“

Melia leitet das Referat für Linksextremismus beim Inlandsgeheimdienst. Wenn man sie so sieht, sieht sie eigentlich nicht so aus. Ihr tunkler Teint und dazu ihre für so eine Stellung mancher Leute Meinung zu normale Kleidung.

Es wird ihr ein Geheimpapier zugespielt, das die Gründung einer neuen RAF ankündigt. Das Amt steht Kopf. V-Männer werden angesetzt. Spitzel. Doch je tiefer Melia gräbt, desto mehr glaubt sie, dass die Quelle des Geheimpapiers nicht die ist, für die sie sie halten soll. Linker Terror? Wollen die RAF-Rentner noch mal ihre Letzte Tat vollbringen? Oder kommt das alles von ganz woanders?

Zudem nahezu parallel wird anfangs ein Mann getötet Es sieht vorerst wie eine Beziehungstat aus. Aber der Ermittler, Vincent Veih, glaubt dem ganzen nicht so ganz. Denn der Getötete hatte sich unter die Reichsbürger gemischt und wollte darüber ein Buch schreiben. Musste er deswegen sterben?

Melia weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Kann sie selbst ihren Spitzeln nicht mehr trauen? Arbeiten diese zweigleisig? Fragen über Fragen, die auch mir durch den Kopf schwirrten.

Das Buch ist sehr flüssig geschrieben, die Kapitel sind sehr kurz gehalten. Das mag ich ja. Und es ist in verschiedenen Perspektiven geschrieben. Somit bekommt man das volle Geschehen mit. Ich möchte nicht allzu viel über den Inhalt des Buches verraten, da ich finde, dass Ihr es einfach selbst lesen solltet. Auch wenn mich am Anfang die über 500 Seiten etwas abgeschreckt hatten, aber jede einzelne Seite ist es wert. Das Buch ist der Wahnsinn!

Das Buch erhält 5/5 Sterne!

Rezension – Thousand Islands

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Inhalt:

„Nach einem traumatischem Vorfall versucht die New Yorker Polizistin Shana Merchant einen Neuanfang mit ihrem Verlobten in dessen kleiner Heimatstadt. Ihr erster Fall bei ihrem neuen Job führt sie auf eine Privatinsel. Acht Menschen sind dort. Angekommen waren dort aber neun. Jasper Sinclair ist verschwunden. War es Mord oder ist er einfach nur dem Wahnsinn der Familie entflohen? Shana und ihr Kollege Tim müssen die Wahrheit herausfinden.“

Ein Neuanfang. Die Hochzeit. Shanas Leben sollte wieder normal werden. Nach einem Entführungsfall, den sie überlebt hat, tritt sie wieder ins Berufsleben. Ihr Verlobter unterstützt sie dabei. Nicht?

Und dann ihr erster Fall. Es geht um einen gemeldeten Vermisstenfall. Wirklich? Ein Vermisstenfall in Verbindung mit Mord. Auf einer Privatinsel. Nun gut. Das kriegt sie doch hin. Sie fährt mit ihrem Ermittlerpartner hinaus auf die Insel. Also, sie muss nun strukturiert denken. Alle Leute befragen, am besten einzeln. Doch schnell stellt sich heraus, dass kaum einer die Wahrheit erzählt, oder zumindest wichtige Informationen nicht erzählt. Die Stimmung ist seltsam.

Ging es dabei nur um das Geld? Camilla Sinclair, die Großmutter aller ist schon sehr alt, zudem auch krank. Krebs. Die Firma der Sinclairs steht vor dem Bankrott. Würde ein saftiges Erbe die Firma retten? Wollte Jasper der Firma helfen? Oder wollte Jasper das Geld nicht in die Hände seiner Geschwister geben, die nach dem Tod ihrer Eltern nun die Geschäftsführer sind?

Shana ist nun in einer kritischen Situation. Erinnerungen ihrer Entführung flackern auf, drohen, ihr bei der Ermittlung ein Hindernis zu sein. Ist sie überhaupt schon bereit für so einen Fall? Kann sie schlimmeres verhindern?

Man erfährt erst im Laufe des Buches was Shana zugestoßen ist. Es wird einem Häppchenweise in ein paar zwischendrin eingeworfenen Kapiteln erläutert, in denen man in ihre Vergangenheit reist.

Es scheint mir, als erfährt man nicht alles über ihre Vergangenheit, es gibt noch Lücken, die hoffentlich in einem weiteren Buch gefüllt werden.

Der Schreibstil ist flüssig. Ich wollte immer mehr wissen von den Sinclairs, den Intrigen, der Gier nach Geld in der Familie. Und vor allem, was mit Jasper passiert ist. Definitiv spannend!

Das Buch erhält von mir 5/5 Sterne!

Rezension – Unverblümt im Sommerwind

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Inhalt:

„Judith kann nicht lügen. Sie verliert dadurch Jobs, ihre Beziehung geht zu Bruch und ihre Wohnung verliert sie auch noch. Unnormal ist sie, sie muss sich anpassen. Nett sein, Lügen. Nur um der anderen Menschen wegen. Um den ganzen erst mal zu entfliehen, fährt sie zu ihrem Onkel nach Anrum. Dort will sie dann nun endlich das Lügen lernen. Hilfe bekommt sie dabei von einem zugelaufenen Hund namens Hund und Menschen, die genauso seltsam oder einfach auch genau richtig wie Judith sind.“

Judith will weg. Weg, normal werden. Zumindest ist das ihr Plan. Unterstützung sucht sie sich erst mal bei ihrem Onkel, der auf Amrum lebt.

Schnell aber läuft ihr ein wuscheliger Hund zu. Wem gehört er? Ist er Herrchenlos? Judith nimmt ihn sich erst mal an. Und damit nimmt alles seinen Lauf. Beim morgendlichen Schwimmen im Meer macht Judith Bekanntschaft mit Maren. Maren gehört die Villa Pippilotta. Dort können Menschen hin, die Abstand brauchen, erst mal Zeit für sich, um klar zu kommen. Ein tolles Haus mit kreativem Sinn.

Schnell freundet sich Judith mit allen Bewohnern an, sei es mit Josef, der um seine verstorbene Frau trauert, aber auch mit Lydia, die Verbrennungen erlitten hat und dadurch eine markante Narbe im Gesicht. Da ist auch Rita, dessen Schwester in einer betreuten Wohngemeinschaft wohnt und nun sieht Rita keine Aufgabe mehr, auf ihre Schwester aufzupassen. Und dann wäre da auch noch Ben. Ben sitzt im Rollstuhl, ist grummelig und wütend. Aus irgendeinem Grund ist er wütend. Schnell aber wollen Judiths neue Freunde ihr helfen, lügen zu lernen und sich anzupassen.

Judith schaut sich in der Villa Pippilotta um und entdeckt ein Tagebuch von Teda, der Großmutter von Maren. Dies lässt sie in eine völlig andere Welt hinein blicken. Auf dieser Reise, „normal“ zu werden und die Entdeckung des Tagebuchs erlebt Judith mit Hund und ihren neuen Freunden vieles.

Judith ist mir direkt symphatisch. Es gibt nicht mehr viele Menschen, die einfach ehrlich sind. Die meinen, was sie sagen. Unverblümt eben. Sie ist ehrlich auf eine liebevolle Art und Weise. Nicht gemein oder herablassend oder derart. Und das lässt einen in die Geschichte eintauchen und staunen, lachen, grübeln und noch mehr lachen (hallo, ein Hundehintern voller Farbe?!). Die kleinen Abenteuer, die die Freunde erleben haben Witz und Charme in sich, jede Person bringt ihren eigenen Charakter mithinein und blüht am Ende richtig auf. Es war einfach herrlich dieses Buch zu lesen.

Das Buch erhält von mir 5/5 Sterne!

Rezension – Knock out in New York

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„Ash McKenna ist Privatermittler aus Leidenschaft, aber ohne Lizenz. Nach durchzechter Nacht hört er den Hilferuf seiner Freundin ab, aber da ist sie längst tot. Die Suche nach dem Täter führt ihn tief in einen Revierkampf der New Yorker Hispter-Welt.“

Das nackte, eiskalte New York. Es ist laut, dreckig, und liegt oftmals betrunken in irgend einer Gasse. Es ist ehrlich.

Ash ist mittendrin. Er ist sogenannter Privatermittler. Wenn ihn jemand bittet, jemanden zu finden, tut er das auf seine Weise. Und wenn er dazu seine Faust gebrauchen muss, tut er dies auch. Man prügelt sich halt so durch New York. Zwischendrin hängt er in seiner Stammkneipe Apocalypse und lässt sich mit Hochprozentigem volllaufen. Zu Drogen sagt er auch nie nein. Auf Ash kann man sich verlassen, zumindest scheint es so in dem Buch.

Nachdem nun auch seine Cousine entschieden hat, sich in New York umzuschauen, da sie dort bald studieren will, reißt er sich ein wenig am Riemen. Denn: Chell ist tot. Seine Freundin. Also eigentlich nicht. Zumindest sind sie kein Paar. Für Ash bedeutet Chell aber sehr viel. Und ihr Tod zerreißt ihn. Er will dem Grund auf die Spur kommen und lässt dabei nichts unversucht und reitet sich dabei auch ganz gern in die Scheiße.

Es beginnt ein Machtkampf unter den Bandenbossen. Normaler Alltag in New York. Ist Chells Tod geplant gewesen? Hatte er einen viel verzwickteren Hintergrund als man meinen könnte? Wer steckt dahinter? Ash stolpert so durch New York und versucht antworten dafür zu finden und über ihren Tod hinwegzukommen.

Ich wollte Ash manchmal ein wenig schütteln. Warum beißt er sich so fest? Warum reitet er sich so in die Scheiße nur wegen eines Warums? Er stolpert von Kneipe zu Kneipe zur nächsten Gasse, um sich volllaufen zu lassen, sei es mit Alkohol oder anderen Drogen. Er lässt sich gehen. Alles in allem war es an sich ein gutes Buch, dennoch hat es mich nicht ganz abgeholt. Einerseits gefiel mir das versiffte New York, man lebt in den Tag hinein und schaut, was kommt. Dennoch täte Ash ein geregelteres Leben auch mal gut tun.

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