Rezension – Krabben Chanson

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Louise Dumas zieht von ihrer Heimat, dem Elsass auf die Insel Pellworm – für unbestimmte Zeit. Ihr Freund, bzw. Ex-Freund hat sie für dessen Ex-Frau verlassen. Ja genau. Und genau die hat die Macht, ihr,  Louise, auch noch ihr Berufsleben völlig zu versauen. Kein Restaurant würde sie mehr einstellen. Und zudem hat sie sowieso eine Kochblockade davon bekommen. Also nichts wie weg von hier! 

Es zieht sie nach Pellworm zu ihrer Patentante Fine und ihrem Esel Sture. Vielleicht kann sie sich dort ein wenig erholen. Schnell spricht es sich herum, dass eine Sterneköchin auf der Insel sei, die Nichte von Fine.

Und dann häuft sich ein Ereignis dem anderen. Ein Mädchen soll angeblich Selbstmord begangen haben. Es wird eines Tages Tod am Strand aufgefunden. Louise hatte doch erst kürzlich mit ihr geredet. Seltsam.

Ja und dann sie soll für einen Klas Thams alias Jeff Storm für eine Geburtsfeier kochen. Wer?!? Er scheint in Deutschland ein Star zu sein. Ja warum nicht, denn irgendwie scheint er mit dem Tod des Mädchens etwas zu tun zu haben. Doch dann wird dieser bei seiner Feier Tod aufgefunden. Ein Schock! Und Tage darauf der nächste: Seine Haushaltshilfe Sinja wird ermordet.

Louisa lässt der Gedanke nicht los, dass da irgendwas nicht stimmt und beginnt, Nachforschungen anzustellen.

Das Buch ist sehr detailreich geschrieben, bzw. es fängt von vorne an, man lernt zunächst Loiuse kennen, ihr Leben vor Pellworm. Ich finde, das hätte man etwas kürzer fassen können, aber andererseits passt es gut zum Buch. Es ist deteailverliebt, wie, dass zwischendrin kleine Rezepte auftauchen oder man erfährt interessante Dinge über die Insel. Das Buch liest sich sehr locker und leicht und man rätselt mit. War es wirklich ein Unfall? Klas weiß doch, wie tödlich Krabben für ihn sind. Fazit: Der Anfang hätte etwas kürzer gestaltet werden können, sodass man schneller in die Geschichte und die Morde hineinkommt, aber andererseits passt es vom Gesamtbild sehr gut zum Buch, weshalb dies im Nachhinein überhaupt nicht stört.

Das Buch erhält 5/5 Sterne!

Rezension – Mörderischer Nordwind

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Rosie, Cillas Freundin gewinnt ein Spa-Wochenende in einem Luxushotel auf Bullholmen. Na, wenn das nicht nach einem richtig guten Wochenende klingt! Damit sie das Wochenende auch gut genießen kann, recherchiert sie schon mal für den neuen Podcast, eine verschwundene Frau aus den 80er Jahren, die nie gefunden wurde oder je wieder gesehen wurde. Denn Cilla ist Journalistin und mittlerweile Kriminalreporterin und schreibt für einen True-Crime-Podcast, der sich mit solchen Fällen auseinandersetzt.

Auf Bullholmen angekommen, voller Vorfreude, treffen sie im Hotel auf eine Hochzeitsgesellschaft. Was besseres kann den beiden Frauen nicht passieren. Doch dann passiert ein Todesfall, ein Gast der Hochzeitsgesellschaft ist durch einen tragischen Unfall verstorben. Ein Unfall? Cilla und Rosie glauben nicht daran! Da stimmt doch was nicht. Und warum nur kommt ihr die Braut so bekannt vor? Die beiden Frauen ermitteln auf eigene Faust und ein bald wird klar, da schlummert ein dunkles Geheimnis.

Das Buch ist wieder super geschrieben, es enthält zwischendrin ein paar Rückblicke vom ersten Buch. Das ist gut für alle, bei denen das Lesen des ersten Buches schon länger her ist, oder aber auch für Leute, die das erste Buch nicht gelesen haben. Zeitweise wird man im Buch auch in die Vergangenheit zurück versetzt oder auch in der Perspektive einer anderen Person. Das macht das Buch spannend, da man dadurch immer wieder kleine Informationshappen bekommt. Somit ist auch dieses Buch, der zweite Fall für Cilla Storm, wieder super gelungen!

Das Buch erhält 5/5 Sterne!

Rezension – Die Augenzeugin

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Harriet zieht von Stockholm zurück nach Lerviken. Einem kleinen Fischerort. Dort hat sie eine neue Arbeitstelle bei der Polizei und will sich nebenbei ein klein wenig um ihren Vater kümmern, der allmählich die ersten Anzeichen einer Demenz zeigt. Dann plötzlich wird eine Frau ermordert, und Harriet traut ihren Augen kaum, als sie am Tatort ankommen! Sie kennt die Frau, die dort tot, mit verdrehtem Bein und Stichwunde am Kopf, liegt. Wie konnte das passieren? Wieso musste Laura sterben? Und wo ist eigentlich ihr Mann, Douglas? Ein mysteriöser Mordfall ist direkt Harriets erster Fall.
Doch ihre Chefin scheint sie nicht so recht in den Fall mit einbinden zu wollen. Sie kann ihre Chefin nicht wirklich leiden und fühlt sich nicht recht verstanden. Harriet fallen Dinge auf, die für ihre Chefin Margareta unwichtig erscheinen. Für sie ist der Fall eindeutig und sie scheinen nun nach einigen Beweisen den Mörder gefunden zu haben. Wie komplex und seltsam das alles ist, zeigt sich im Laufe des Buches. Und vor allem, wer alles noch mit drin steckt. Kennt sie den Mörder? Zumindest behauptet das eine Augenzeugin.

Das Buch ist super geschrieben. Harriet ist eine sympathische Protagonistin, die sich bei ihrem neuen Arbeitsplatz nicht richtig respektiert und aktzeptiert fühlt. Es fängt direkt mit dem Fall an und ich war hin und her gerissen. Zwischenzeitlich dachte ich sogar, dass Eugen, Harriets Vater vielleicht was mit dem Mordfall zu tun haben könnte und er deswegen so verwirrt ist. Eine kleine Liebelei ist in dem Buch auch mit drin, die aber nicht allzusehr überhand gewinnt, was ich bei dem Buch sehr passend finde. Es ist eine kleine Schmeichelei zwischendurch.

Es bleibt echt spannend bis zum Schluss und selbst das Ende selbst ist unglaublich und lässt auf mehr hoffen.

Das Buch erhält 5/5 Sternen!

Rezension – Das Paket

Als kleines Mädchen hat Emma einen „unsichtbaren Freund“ mit dem sie über alles reden kann. Doch keiner glaubt ihr, dass es ihn gibt und so schicken ihre Eltern sie zum Psychologen. Viele Jahre später ist das vergessen und sie hat einen guten Job und ist verheiratet. Beruflich ist sie viel unterwegs und deshalb auch in einem Hotel. Und dort wird sie vergewaltigt. In den Medien wird er „der Friseur“ genannt, denn seinen Opfern rasiert er die Haare ab. Wieder zweifelt man an ihrer Glaubwürdigkeit. Emma verschanzt sich seitdem in ihrem Haus. Wochen später nimmt sie ein sonderbares Paket für einen Nachbarn an und damit fängt ihr größter Albtraum an.

Das Buch ist einfach nur gut. Ich hab oft geglaubt, Emma sei verrückt und denkt sich das wirklich nur aus. Aber andererseits weiß man auch, dass kann sie sich nicht ausgedacht haben. Man fiebert mit, wer der „Friseur“ ist. Ich habe ständig überlegt, wer das sein kann und wieso das alles. Man denkt in alle möglichen Richtungen, da ist dann das tatsächliche Ende einfach nur überwältigend! Nie im Leben hätte ich damit gerechnet! Aber genau deswegen ist dieses Buch einfach nur gut.

Rezension – Ich bin der Zorn

„In einer Strafanstalt in Arizona ereignet sich ein blutiger Amoklauf. Scheinbar wahllos erschießt ein Gefängniswärter mehrere Menschen. Zu seinem Motiv schweigt er. Das ruft Bundesermittler Marcus Williams auf den Plan. Rasch findet er heraus, dass der Wärter von einem psychopathischen Killer erpresst wurde, der sich selbst Judas nennt. Um die Identität des Judaskillers aufzudecken, tut Marcus sich erneut mit seinem Bruder Francis Ackerman junior zusammen, dem berüchtigtsten Serienkiller der Gegenwart: Marcus ermittelt außerhalb der Gefängnismauern, Ackerman junior undercover unter den Häftlingen. Was beide nicht ahnen: Der Judaskiller verfolgt weitaus größere Ziele als nur ein paar Morde …“

Manchmal würde ich Ackerman Jr. nur zu gerne begegnen (wenn es ihn denn tatsächlich gäbe, was ja nicht so ist). Einerseits nervt er mich richtig mit dieser überzogenen „Ich will töten“ Haltung, andererseits ist es das was mich und wahrscheinlich viele andere Leser so fasziniert. Einfach nur unglaublich, was Ethan Cross da erschaffen hat. So wie die drei anderen Bücher hat auch dieses Buch mich komplett in seinen Bann gezogen. Es ist wieder voll mit Action und Blut und Mord. Irgendwie denke ich, ist alles so vorhersehbar, aber irgendwie kommt es doch anders als man denkt. Man kann diese Bücher einfach nicht gerecht beschreiben. Entweder man liebt sie oder man mag sie gar nicht. Dementsprechend feiert man sie. Und ich feiere eine lautstarke Party. Wie immer ein sehr gutes Buch über das gleiche ungleiche Brüdergespann Marcus Williams und Francis Ackerman Jr.

Die verrückte Welt des Darts

Neben dem Lesen und Pflanzen habe ich noch eine weitere Leidenschaft, bzw. Hobby. Und zwar das Dartsspielen.

Wie es dazu kam? Mein Mann, bzw. damals noch nicht mein Freund brauchte eine Partnerin für ein Mixed Doppel Spiel, ich sagte spontan ja, damals hatte ich selbst überhaupt keine Ahnung von Darts, bekam einen Crashkurs auf dem Weg zur Spielstätte und spielte einfach drauf los. Seither sind nicht nur mein Mann und ich unzertrennlich. Seitdem hat mich das Dartsfieber angesteckt. Allerspätestens dann, als wir uns die WM anschauten. Es faszinierte mich, dass ein Sport so begeistern kann. Dass ein Sport für fast jedermann da ist.

Und Elmar als Kommentator ist natürlich einfach spitze. 

In seinem Buch Game On – Die verrückte Welt des Darts erzählt er ein wenig von seiner Geschichte mit Darts, wie alles Anfing, aber auch ein wenig wie die Geschichte von Darts an sich ist. Weiter erzählt er von den Profis, von den Tunieren, wie sie ablaufen, wie er sich vorbereitet und noch mal so das ein oder andere Wissen über die Profispieler. Das Buch hat er in Kapitel aufgeteilt, was sehr gut ist. So baut es sich strategisch auf, bis es am Ende zum Road to Ally Pally aufbaut, in dem er von seiner Tour nach London erzählt, wo er zu verschiedenen Spielern reist. Ich habe das Buch nur so verschlungen, gierig nach dem Wissen, gierig nach Infos. Was er in dem Buch auch beschreibt ist, dass Darts ein mentaler Sport ist, dem ich nur zu gut zustimmen kann. Natürlich ist es eine Sache, wenn man trainiert hat, die eine Zahl zu treffen, das Doppel auszumachen, von 501 herunterzuspielen. Es ist aber nochmal eine ganz andere Hausnummer, sich nicht von dem Spiel seines Gegners beeinflussen zu lassen. Oder von einem Fehler von sich selbst. Denn ganz schnell kann einen sowas aus der Bahn werfen und man verliert ganz schnell das Spiel, obwohl es anfänglich gut für einen aussah. Es ist die Kunst, Köpfchen zu bewahren, in seinem Fokus zu sein, in seinem Element.

Ein sehr gutes Buch von Elmar Paulke. Game On!

Rezension – Perfect Woman Was weißt du wirklich über sie?

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„Die New Yorkerinnen reißen sich um eine Mitgliedschaft bei The Herd, dem exklusiven Co-Working-Space für Frauen. Alle wollen sie so sein wie Eleanor Walsh, die schillernde Gründerin des Unternehmens. Damit ist Eleanor das perfekte Thema für das neue Buchprojekt von Autorin Katie Bradley. Zum Glück gehört Katies Schwester Hana zum engsten Kreis von Eleanor. Doch dann verschwindet Eleanor eines Abends während einer Party. Könnte jemand ihr etwas angetan haben? Die Liste der Verdächtigen ist lang und Hana und Katie müssen bald feststellen, dass Eleanor nicht die Einzige war, die ein dunkles Geheimnis hütete.“

Es scheint alles perfekt zu sein. Katie will ein Buch schreiben, als Journalistin ist sie gut. Nach der Krankheit ihrer Mutter möchte sie sich wieder der Arbeit komplett widmen, nachdem die Recherchearbeit für ihr eigentliches Buch eher nicht so erfolgreich war. Doch dann sieht sie ihre Chance. Sie hat ein Gespräch mit Eleanor, die ein Co-Working-Space nur für Frauen anbietet und Katies Schwester Hana ist eine gute Freundin von ihr. Perfekt. Nur was würde ihre Schwester davon halten? Oder gar Eleanor selbst? Vermutlich nicht so viel, erstmal. Naja, gut. Katie muss erst mal recherchieren, damit sie auch was vorzuzeigen hat. Damit sie sehen, dass ihre Arbeit gut ist. Dass ihre Mitgliedschaft bei The Herd noch ungewiss ist, weiß sie aber nicht. Und Eleanor scheint eh was ganz anderes im Kopf zu haben. Es geht wohl um einen wichtigen Termin, an dem große Neuigkeiten veröffentlicht werden. Doch genau an dem Tag ist Eleanor spurlos verschwunden. Keiner weiß wo sie steckt. Ist etwas passiert oder ist sie aus freien Stücken abgehauen?

Keiner weiß eine Antwort darauf und so beginnen die Mädels selbst zu recherchieren.

Das Buch ist abwechselnd in der Sicht von Katie und Hana geschrieben, was dem Buch eine schöne Perspektive schafft und man so vieles mal von Hana, mal von Katie erfährt. Ich konnte gut mitfiebern, warum nun Eleanor verschwunden ist und habe mir selbst auch Gedanken gemacht. Dennoch finde ich persönlich, hat das Buch etwas Feministisches an sich. Es ist nicht dauerhaft und ständig präsent, es blitzt nur hier und da mal zwischen den Zeilen auf. Ich denke, dass ist nicht schlecht. Es ist nur meine persönliche Meinung, und dass ich keine geborene Feministin bin, das weiß ich wohl.

Dennoch hat das Buch Nervenkitzelpotential, das Ende war wirklich etwas überraschend.

Rezension – Gefährliche Mittsommernacht

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„Endlich entspannen und ihren Liebeskummer vergessen, denkt Journalistin Cilla Storm, als sie auf Bullholmen ankommt. Und wo sollte das besser gehen als auf einer idyllischen Schäreninsel, die nach den leckeren Zimtschnecken benannt ist? Doch als ein junges Mädchen am Morgen nach dem Mittsommerfest tot im Meer treibt, ist es vorbei mit der Urlaubsstimmung. Denn Cilla war die Letzte, die das Mädchen lebend gesehen hat. Dass ausgerechnet der attraktive Sohn ihrer Nachbarin die Ermittlungen leitet, macht die Sache auch nicht leichter. Dann erschüttert ein zweiter Mord die beschauliche Insel.“

Endlich mal raus hier. Nichts ahnend, wohin sie sich begeben wird, fährt Cilla nach Bullholmen. Den Kopf frei kriegen nach ihrer Trennung. Ein bisschen das Inselleben genießen in ihrem schönen Schrebergärtchen. Doch kaum ist sie da, schon geschieht das Unheil. Nicht nur Cillas chronische Neugier ist da geweckt, auch die von ihrer Nachbarin Rosie. Die beiden Frauen ermitteln auf eigene Faust, das gefällt dem Sohn von Rosie, der ermittelnde Polizist, natürlich gar nicht. Und er sieht so gut aus dabei! Hach. Wer hat das junge Mädchen ermordet? War es eine Beziehungstat? Oder steckt etwas viel viel tiefgründigers dahinter? Nun sind 2 Mädchen von einer Mädchengruppe tot.

Das Buch ist in der Perspektive von Cilla geschrieben, manchmal aber auch in der Perspektive von einem der Mädchen, was das ganze irgendwie spannend macht. Generell der Aufbau der Kapitel war sehr gut. Ich hab das Buch nahezu verschlungen. Die kleine Romanze zwischen Cilla und Adam passt perfekt. Es ist genau richtig, nicht zu viel, aber auch ja nicht zu wenig davon. Der ein oder andere Schmunzler ist auch dabei. Ein Buch zum Träumen und vor allem zum Miträtseln.

Das Buch erhält 5/5 Sterne!

Rezension – Nordseedunkel

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„Kriminalhauptkommissar Tobias Velten hat sich eine Auszeit genommen. Statt in Berlin Verbrecher zu jagen, fotografiert er lieber Seevögel auf Norderney und führt im Auftrag eifersüchtelnder Eheleute gelegentliche Beschattungen durch. Doch dann wird ihm ein Auftrag angedient, der so gar nicht zum Inselidyll zu passen scheint: Die Tochter einer wohlhabenden Unternehmerfamilie wurde entführt. Velten soll sie um jeden Preis retten. Die Frage ist nur: Warum vertraut man ihm mehr als der Polizei? Nach und nach kommt Velten einem Geheimnis auf die Spur, das weitere Kreise zieht, als er sich jemals hätte vorstellen können…“

Tobias Velten hat sich eine Auszeit genommen nach seinem Einsatz auf Juist. Vogelfotografie und eifersüchtigte Eheleute, für die er Beschattungen durchführt, bestimmen nun sein Leben. Bis jemand vor seiner Tür steht. Ein neuer Auftrag. Eine Entführung. Die Tochter einer sehr wohlhabenden Familie der Insel. Velten packt wieder das Fieber und ermittelt. Auf seine eigene Weise. Keine Polizei. Unauffällig. Wirbeln Sie kein Staub auf. So die Anweisung der Auftraggeber. Natürlich aber wirbelt Velten staub auf, wenn er ermittelt. Man fiebert mit, rätselt mit. Was für ein Geheimnis hat die Familie, was sie so sehr hütet? Was verbergen sie?

Das Buch ist spannend geschrieben, zwischendrin dachte ich tatsächlich, ich wusste des Rätsels Lösung, war mir aber nicht sicher. Wurde aber am Ende des Buches tatsächlich bestätigt. Es ist ein gutes Buch mit dem Ermittlercharme von Velten. Dieser ist einfach unvergleichlich.

Das Buch erhält 4/5 Sternen!

Rezension – Darf ich Dich jetzt behalten?

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„Manchmal ist die große Liebe das, was trotzdem passiert …

Eigentlich war Lil sich sicher, dass sie den Richtigen längst gefunden hat. Zumindest bis er sie für eine blonde Kollegin Mitte zwanzig sitzen lässt. Also tut Lil, was jede Single-Frau mit einem letzten Fünkchen Selbstachtung tun würde: Sie hört auf den Rat ihrer besten Freundin, kramt ihren besten BH ganz hinten aus der Schublade und findet sich auf einem Date wieder. Ganz ehrlich, was soll schon passieren? Eine ganze Menge, wie sich ein paar Wochen und einen positiven Schwangerschaftstest später herausstellt. Doch Lils Date ist seit ihrem einzigen Treffen wie vom Erdboden verschluckt. Lil macht sich auf die Suche – denn sicher sah er nur rein zufällig genau so aus wie dieser Max Rushbrooke, Sohn von Lord und Lady Rushbrooke und begehrtester Junggeselle Englands, der die Titelseiten sämtlicher Klatschmagazine beherrscht?“

Lil geht wieder auf Dates! Nach einer langen Beziehung, die kläglich gescheitert ist, wagt sie es wieder. Man kann ja mal schauen. Und prompt sitzt sie mit Max in einem Cafe bei einem Date. Zuerst sind sie etwas verlegen, wissen kein Thema zum Reden, aber dann bricht das Eis und es fühlt sich an, als würden sie sich schon immer kennen. Das kann doch nicht sein? So ein gutaussehender Typ? Trifft sich mit ihr? Und sie verstehen sich auch noch gut? Wie es kommen muss, landen sie im Bett. Alles schön und gut. Doch, so wie das Buch beginnt, bleibt des Techtelmechtel nicht ganz ohne „Folgen“. Lil ist schwanger! Ojee! Was wird ihre beste Freundin Jess nur dazu sagen? Und vor allem der Kindesvater? Wo steckt der überhaupt?

Das Buch ist sehr witzig geschrieben. Bei vielen Momenten konnte ich mich zu 100 % mit Lil identifizieren! Das war schon fast beängstigend. 😀 Ich habe das Buch nur so verschlungen, es ist witzig, spannend, liebevoll. Teilweise etwas drüber, andererseits aber auch realistisch, meiner Meinung nach. Aber eine Mischung aus beidem gehört zu so einem Buch dazu. Die ganzen Schmunzler zwischendrin sind einfach göttlich.
Wird Lil das Baby behalten? Und ist Max wirklich DER Max Rushbrooke? Wie verrückt kann es eigentlich noch werden?

Das Buch erhält 5/5 Sterne!

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